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Willst Du das wirklich ?

Sitze in meinem Espace 200m von der Startlinie und stelle mir die Frage.

Entspannt war ja noch, die Startnummer abzuholen. Wobei mir ( weitere) Zweifel kamen, als ich all die Finisher mit Ihren Finisher Shirts gesehen habe. Transalp, 100km von Biel und x andere Ultraläufe von denen ich noch nicht gehört habe. Die Jungs sahen aber so aus, als wenn der Lauf hier mal schnell vor dem Frühstück mitgenommen wird.
Bei dem ein oder anderen fragenden Blick der mir entgegengeworfen wurde hätte ich gerne Gedanken gelesen. Ja ich bin etwas grösser und schwerer als Ihr Schwimmbuchsen, wäre wohl meine Antwort gewesen und hätte sie im gleichen Atemzug zu einem gemeinsamen Bad im See eingeladen. Mal sehen wer dann lacht.

Im Augenblick ist es jedenfalls auch alles andere als einladend. Gewitter und Sturm bei 14 Grad, haben den gemütlichen Abend auf der Wiese vor meinem Wagen jedenfalls schnell zu Nichte gemacht.
Ist ja nicht schlimm, so ein Abend im Auto ist auch was feines. Und worauf ich mich richtig freue, ist das Dixi Klo morgen früh. Muss schauen, das ich vor der ersten Läufer-Welle mein Wettkampfgewicht optimiert habe.

Ach so hätte ich ja noch fast vergessen zu erwähnen …. Lauf nur mit Sachen die Du getestet hast ….. Auch diese Weisheit, neben der das man sich intensiv auf einen solchen Lauf vorbereiten sollte, habe ich auch in de Wind geschrieben und mir gleich noch einen Laufrucksack gekauft. Irgendwie müssen ja all die Twix, Mars, Chips und Nüsse mit…. Das ist jetzt geflunkert, mit der Schoki, aber die ein oder andere Regenjacke, Mütze, GPS, Photo und Phone muss schon mit.

21:35Uhr und ich werde in eine Entspannte Position übergehen.

Stay tuned, und schaut morgen ab und zu bei Facebook vorbei. Werde versuchen immer mal wieder einen Status zu posten.

Mahalo
Frank

Getting ready

OK….jetzt ist also fast soweit 🙂 .
Was nimmt man mit, auf einen 78 km Lauf? Und wie wird das Wetter? Gestern hiess es 18Grad und Regen, heute 24 Grad. Nur darf man sich nicht täuschen lassen, auf der Keschhütte waren es max 15 Grad auf 2.625m ü.M.

Naja, schaun wir mal. Warme Wechselsachen kommen in den Rucksack, den es vor dem Anstieg zur Keschhütte gibt.

Motto ist – Überleben und es irgendwie in den 14 Stunden Zeitlimit über die Ziellinie schaffen. Mehr ist mit einer Minimalvorbereitung wohl nicht zu erwarten.

Also, nicht bange machen lassen und immer schön locker bleiben. 😉

Tag 7 … Ziel … und … / Day 7 … Finish … and …

Dann hat es doch tatsächlich 3 Wochen gedauert bevor ich endlich den nächsten Bericht einstelle. Zum “Trost” für Euch, in den 3 Wochen hatte mich der Job zurück und ich hatte (leider!!) für nichts anderes mehr Zeit. Kein Training, kein Sport, kein SUP.

Aber zurück zum eigentlichen Ereignis – es ist vollbracht 777km auf dem Rhein in 8 Tagen. Ein Weltrekord, der auf ein für mich überraschend großes Presse Echo, schon während der Tour, gestoßen ist. Es ist in allen Zeitungen, entlang des Rhein, berichtet worden – alle Links findet Ihr unter www.oceansport.de/news . Mit RP3, HR3, Swr3 und WDR waren gleich 4 Sender am Start, die haben während der Tour tagesaktuell berichtet haben. Selbst der Bild am Sonntag war die Tour ein Bericht wert und das letzte Highlight war ein kurzer Bericht in der Sportreportage auf dem ZDF am letzten Sonntag. Wahnsinn – wer hätte damit gerechnet – und es wird noch einiges kommen.

Zurück auf Start. 21. August 11 Uhr – es geht los, nach etlichen Interviews, Fotos und den letzten Vorbereitungen kann ich endlich das Paddel in den Rhein stechen und die ersten lang ersehnten Meter zurücklegen. Durch Konstanz geht zügig bis in den Untersee. Hier lagen jetzt gut 20km flaches See-Wasser vor mir. So dachte ich jeden falls! Aber … dann doch nicht. Sportboot, Ausflugsboote überall. Vor, neben und hinter mir, rasen und schippern die Boote an mir vorbei und werfen Wellen auf, die mich immer wieder aus dem Konzept/Rhythmus bringen.  Nicht das Wellen grundsätzlich ein Problem sind, aber auf dem Meer oder auf einem See kann man sich normalerweise, bedingt aus der Windrichtung auf den Rhythmus einstellen. Hier war das nicht der Fall! Die Wellen kamen von allen Seiten. Dann hatte ich noch mit einem klassischen Anfängerfehler, im Ausdauersport, meinen Teil zu einem durchwachsenen Start, beigetragen. Zu wenig Nahrung und Getränke zu mir genommen und das Ganze bei knapp 30 Grad.

Habe ich dann aber auch noch in den Griff bekommen.

Ab Stein am Rhein lief es dann, im wahrsten Sinne des Wortes. Der Rhein nimmt Fahrt auf und bis zum Rheinfall von Schaffhausen ist es ein Traum. Dieser Abschnitt war mit Abstand der schönste Streckenabschnitt. Glasklares Wasser, Sonnenschein und …. Einfach klasse.

Rheinfall von Schaffhausen; hier musste ich mich ein Stück fahren lassen, bin jedoch unmittelbar hinter den Rheinfall wieder eingestiegen. War auch ein irres Bild J vor den Rheinfällen zu paddeln. Ab hier änderst der Rhein sein Gesicht und er wird „trübe“, bedingt durch Wehre und Schleusen die nun regelmäßig zu kuren „Spaziergängen“ führten. Ich habe mal hochgerechnet das ich auf der Gesamtstrecke fast noch einen Marathon „gelaufen“ bin. Incl. meinem Brett auf den Schultern. Unangenehm an den Wehren und Schleusen war auch der Umstand, dass der Rhein sein Strömung verliert und man deutlich mehr arbeiten muss um Meter zu machen. Da wir ein Pensum von knapp 100km pro Tag hatten, war jede Hilfe, im Sinne von Strömung, willkommen.

Zweiter Tag; es ging früh morgen los bis zum Ziel kurz hinter Basel – Weil am Rhein. Nicht das es Routine war, aber der Rhythmus aus paddeln, Wehre, paddeln, Wehre wurde nur durch das regelmäßige Treffen mit dem Supportteam unterbrochen. Das Supportteam bekam eine überlebenswichtige Rolle auf der Tour. Alle zwei Stunden musste ich meine Flaschen und Gels, Riegel nachfüllen und alle 4 Stunden habe ich etwas Warmes zu essen bekommen. Nur mal so am Rande – laut meiner Polar Uhr habe ich pro Tag zwischen 8.000-9.000 Kalorien verbrannt. Da musste ich mich zum Teil schon selber zwingen zu essen und zu trinken. Am Ende sollte ich dennoch 8 Kilo abgenommen haben.

Dritter Tag; vor diesem Abschnitt hatte ich mich am meisten „gefürchtet“ – gut 160km bis Iffelzheim. Warum? Weil der Rhein von Basel bis Iffelzheim kanalisiert und von 12 Schleusen unterbrochen ist. Mir im Vorfeld nicht klar, wie stark und ob überhaupt Strömung vorhanden sein würde. Auch wenn es der monotonste, das Ufer ist angeschrägt betoniert und der Rhein fließt Schnur geradeaus , Abschnitt war, lief es super und nach 1 ½ Tagen war es geschafft. Ich hatte die letzte Schleuse hinter mir gelassen und ab jetzt fließet der Rhein ohne Unterbrechung.

Vierter Tag; den Anfang hatte ich noch auf dem Kanal gemacht und im später Mittag dann endlich auf den frei fließenden Rhein. Ab hier hatte ich dann auch ein Begleitboot dabei, von dem ich meine Verpflegung direkt bekam. Kurz vor der Dunkelheit war dann auch der 4te Tag zu Ende. Ich hatte die Halbzeit hinter mir und ein erstes „Tief“. Konnte nicht wirklich was Essen und bin ohne Dusche in den Schlafsack gekrochen.

Fünfter Tag; war ein Presse Tag. Wir sind an Mannheim und Worms vorbei und hatten jeweils Pressevertreter auf dem Boot dabei für Fernseh- und Zeitungsinterviews. So langsam steigerte sich auch der „Berufsverkehr“ auf dem Rhein und ich war immer auf der Hut vor den mitunter schnell fahrenden Verbänden. Insbesondere wenn die wie ich den Rhein abwärts fuhren. Man hört sie kam von hinten kommen. Daher war ständige Vorsicht immer ratsam.

Zwischenfazit: bis Oppenheim – Ziel des 5ten Tages – lief es sehr gut! Wir waren alle „überrascht“ das wir schon so weit gekommen waren. Ursprünglich geplant waren 11Tage. Schon früh haben wir gesehn das es auch in 9Tagen machbar sein würden. Jetzt aber peilten wir einen „entspannten“ Zieleinlauf am Samstag an.

Sechster Tag; wie immer früh los und in Mainz, nach einem Interview vor Ort,  den SWR3 an Board genommen. Kurz hinter Mainz hatte ich meinen ersten Kontakt mit der Wasserschutzpolizei. Ich dachte zuerst, oh oh, denn die fuhren ganz langsam an meine Seite, aber als dann Fotoapparate gezückt wurden und wir ein nettes Schwätzchen gehalten haben, war klar … alles kein Thema und eher Begeisterung auf beiden Seiten. Wenn Ihr Euch auf der Karte den Verlauf des Rhein anschaut, werdet Ihr sehen, dass der Rhein hinter Mainz eine scharfe Linkskurve macht, auf eine Gerade Richtung Bingen. Es war die Hölle. Ich hatte knapp 20Knoten Gegenwind. Trotz Strömung musste ich ackern wie ein Weltrekordler 😉 um Meter zu machen. Hörte ich auf zu paddeln stand ich quasi auf der Stelle. Es war vor allem Mental zermürbend! Die Hoffnung lag ganz auf Bingen und der Rheintal bis Koblenz. Der Rhein fließt in einem engen Tal und vor der Strömung wird in der Fachliteratur gewarnt………… Aber nichts da! Das Bingener Loch war schnell und schmerzlos, wobei der Schmerz genauso schnell wieder da war, als ich feststellen musste, dass ich nach wie vor Gegengenwind haben würde. Der wurde durch das Rheintal nochmals beschleunigt und meine Hoffnung hier, bis Koblenz, den schnellsten Streckenabschnitt hinzulegen zerstört. Es hieß also weiter ackern und die Zähne zusammenbeißen. In Koblenz bin ich fast im wahrsten Sinne das Wortes vom Brett ins Bett gefallen. Ich musste mir und dem Team einfach ein Hotel gönnen, nachdem wir die letzten Nächte im Zelt geschlafen hatten. Zudem kam erschwerend für die Paddelei aber einfacher für die Hotelentscheidung hinzu, dass das Wetter immer schlechter wurde.

Siebter Tag; Koblenzer Start im Regen! Ich dachte mir nur, kann doch nicht wahr sein! Je näher ich dem Ziel komme umso schlechter wurde das Wetter. Bis kurz vor Bonn lief es trotz oder vielleicht auch wegen des Regens gut. Es war fast Windstill und ich konnte ein hohes Anfangstempo paddeln. Dann aber, wäre ja  auch zu schön gewesen, setze der verdammt Wind wieder ein. Der Petersberg schien wie ein Düse zu fungieren und um den Fuß, auf dem Rhein, bildeten sich Schaumkronen. Bonn…kurzer Stopp für die Presse. War dann im Ergebnis schon cool … alle drei großen Bonner Zeitungen hatten, am nächsten Tag, in der Samstagsausgabe einen großen Artikel mit Bild. Der Himmel riss auf und die Hoffnung bekam warme Sonnenstrahlen bis hinter den Ortsausgang von Bonn. Eine schwarze Wand kam auf uns zu als wenn die Welt untergehen sollte. „Orkan“ und Gewitter zwangen mich zur ersten Zwangspause und ich musste mir Schutz unter einem Busch am Ufer suchen. Das Gewitter zog vorbei, Wind und Regen blieb zurück. Mein eigentliches Ziel war der Kölner Rheinau Hafen gewesen, direkt unter unserem Microsoft Office. Aber heute war in Portz Schluß, Ende, Aus. Es ging nichts mehr, Speicher leer und Moral am Ende. Das trotz des Umstandes das nur noch eine Etappe zu paddeln war. Das Positive für mich war, fürs Supportteam eher „lästig“, das wir die knapp 100km zu uns nach Hause gefahren sind und ich in meinem eigenen Bettchen schlafen konnte. Bedeutete aber auch, am nächsten Tag eine längere Anreise zum Start.

Achter und letzter Tag; 100km bis zum Ziel und trotzdem ist die Motivation nicht auf dem höchsten Level. Der Morgen begrüßt mich mit Wind, wie sollte es auch anders sein 😉 . Köln aber schien mich zu mögen. Sonnenschein beim Blick auf den Dom. Ein Zwischenhoch, Wetter und Stimmung, trieb mich voran. Bis kurz vor Leverkusen. Die Steuerung meines Naish Glide 17“ funktionierte nicht mehr. Keine Reaktion auf die Steueranlage die ich mit dem Fuß bedienen kann. Als wenn es Vorhersehung gewesen wäre, passiert es genau neben einem Jachthafen in den wir uns noch „retten“ konnten. 2mm mehr und ich hätte die Sicherungsschraube und die Finne verloren. Hätte bedeutet das ich auf das Ersatzbrett hätte umsteigen müssen, das aber eher ein Wellenreiter als ein Brett für Strecke ist. Wäre ein Naish Nalu 11´6“ gewesen. Ist ja nochmal gutgegangen und nach einer Nudelsuppe geht weiter. Dormagen, Neuss und der Düsseldorfer Fernsehturm kommt näher. So schien es zumindest. Das verdammt Ding wollte nicht näher kommen. Was in der Luftlinie vielleicht 4 km gewesen wäre, war da sich der Rhein windet wir ein Schlang, dann doch noch gute 10km. Ab Düsseldorf war aber klar, der Vater Rhein, der Wind, das Wetter, mein Körper, bekommen mich heute nicht klein und ich würde heute ins Ziel einlaufen. Auch ein weiterer Zwangsstopp kurz vor Kaiserswerth, auf Grund eines Gewitters, konnte mich nicht stoppen. Krefeld, Uerdingen … noch 10,9,8,7,6,5,4,3km … Hier muss ich dann doch sagen, die Emotionen kamen mit großen Schritten und ebenso die Freudentränen das das Ziel vor Augen war. Noch 2km noch 1km und dann fahre ich neben das Rheinkilometerschild 777! WAHNSINN!!!! Es geht noch „schnell“ die letzten 3 km in den Seitenarm bis zum End-Ziel und dem Duisburger Innenhafen, wo mich Familie und Freunde erwarteten. Ein erhebendes Gefühl!! Direkt im Anschluss noch schnell ins WDR Studio zum Liveinterview und dann war es und vor allem ich endgültig geschafft. Im wahrsten Sinne des Wortes. Hatte ich mich auf eine gemeinsame Feier mit ein paar Bierchen, Pizza und dem Team, Freunden und … gefreut, war mit dem Ankunft zu Hause Schluss. Mein Körper wollte nicht mehr – gar nicht mehr. Ich musste mich noch im Garten übergeben, das Bad konnte ich gerade noch erreichen und schon stelzte auch Schüttelfrost ein. Ohne mich verabschieden zu können musste ich im Bett verschwinden.

Fazit: es war ein super Erlebnis, es war eine Grenzerfahrung, es war eine Teamleistung. Es war ein Weltrekord – 777km in 8Tagen auf einem Stand Up Paddleboard.

Board: Naish Glide 17“

Kalorien.: 8.000 – 9.000 pro Tag

Gewicht: 8kg auf der Tour verloren

Etappen:

  1. Konstanz – Hohentugen – 82km
  2. Hohentugen – Weil am Rhein 90km
  3. Weil am Rhein – Ottenheim 100km
  4. Ottenheim – Philipsburg 117km
  5. Philipsburg – Oppenheim 99km
  6. Oppenheim – Oberlahnstein (Koblenz) 106km
  7. Oberlahnstein – Köln Porz 90km
  8. Köln Porz – Duisburg Rheinhausen 100km

An dieser Stelle bedanke ich mich ausdrücklich und ganz besonders bei meiner Frau Sabine, dem Kameramann Frank Witter, der Fotografin Christiane Kappes und meinen drei Freunden Jan, Bengt und Horst – ohne Euch hätte ich das nicht geschafft.

Mein Dank geht natürlich auch an meine Sponsoren und Unterstützer:

Naish http://www.naishsurfing.com ,

adidas http://www.adidas.com/de ,

Polar http://www.polar-deutschland.de/de/ ,

ZWS http://www.zws.de ,

Harder 10 http://www.harder10.com/hauptseite/detail/key/1f0534c3045c1d4c132987e3996f5db4/produkt/eine-expedition-in-stand-up-paddle-90

Wer jetzt noch Lust auf Stand Up Paddleboard hat oder bekommen hat, kann sich gerne über www.oceansport.de an mich wenden. Material, Training und Tipps gebe ich gerne weiter.

Aloha und Mahalo

Frank

Bildnachweis und Copyright-Pictures – Kappes Adventure Press

Tag 6 / day 6

6ter Tag Koblenz erreicht und 585km liegen hinter mir. Heute war der gefuehlt haerteste Tag. Gegenwind der einem um den Verstand bringt. Bingener Loch ueberstanden und den inneren Schweinhund zum xten mal ueberwunden. Haende sind offen und mein linkes Knie macht mich fertig. Ist aber ein gexxles Gefuehl die Chance zu haben schon Samstag nach 8 Tagen in Duisburg einzulaufen. Wahnsinn ist das PR Echo. Heute war das dritte TV Team auf dem Boot dabei. Morgen kommt der WDR schaut mal in der aktuellen Stunde vorbei. Am Ziel wird dann wohl auch noch RTL “vorbeischauen”. Zeitungen melden sich quasi taeglich mehrmals. Sucht mal im den Suchmaschinen nach mir ;-).
soweit fuer Heute. Naechstes Update wird dann wohl erst im Ziel kommen. Bin platt und muss jetzt schlafen.
Mahalo
Frank

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maximum

heute war maximalausdauer angesagt! 12 Stunden auf dem Board und 100km abgerissen – mehr geht nicht! Warme Dusche und lecker Abendessen. Heute goennen wir uns ein Hotel. Mal sehen was morgen (noch) geht ;-).
mahalo
frank
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today was maximum endurance! 12 hours on the board and 100km paddled – more is not possible. Hot shower and dinner – a dream. today we took a hotel, we deserve it. Let s see what is (still) possible tomorrow.
mahalo
frank

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What a start

Was für ein Wochenende und Start!!! Vorweg – es läuft gut und wir sind bei Km 172. ABER Wo Licht ist auch Schatten!!!

Samstag Start in Konstanz, letztes Interview, ersten Filmaufnahmen und endlich kann es losgehen. Aus Konstanz raus, die Strömung schiebt und lässt einen fast schon übermütig werden.

Raus auf den Untersee und hier bekomme ich fast nen Anfall. Wellen kommen von überall, Sportboote rechts, links, vorne, hinten. Das gleiche mit „Touristen-Schiffen“! Man sieht die Wellen kaum, und es ist ein gefühlter 10 Stunden Balanceakt. Hier passiert mir auch gleich der erste Fehler, eigentlich ein Anfängerfehler, vergesse Essen und Trinken. Zum Glück treffe ich dann doch noch meine Supporter die mir ins Gewissen reden und meine Flaschen und Riegel auffüllen. Zweiter grober Fehler, ich unterschätze die Sonne. Auch gleich noch schnell  beim 1sten Stopp, Sonnencreme nen Zentimeter dick aufgetragen.

Ein Segen ist dann Stein am Rhein, endlich kann ich anfangen zu „entspannen“ und die Strömung ausnutzen. Bis zum Rheinfall von Schaffhausen geht es jetzt recht flott. Alle 2 Stunden treffe ich die Crew; Flaschen auffüllen, Gel und Bars in die Taschen stopfen und weiter geht’s.

Drama am Rheinfall von Schaffhausen L ich steige „zu früh“ wieder in den Rhein ein! Quetsche mit dem Board an den Touristen vorbei …. Rauf aufs Wasser und zack, liege ich dir, und mein geliebte Adidas Terex Pro gleich mit. Im Gegensatz zu mir kann die Brille nicht schwimmen, oder vielmehr ich sehe sie nicht gleich auf Anhieb!. Herber Verlust!! Weiter geht’s und so langsam aber sicher merke ich meine „Fehler“ und das ich auf dem Startstück Körner gelassen habe. Nützt aber alles nichts, Landschaft genießen und weiter geht’s. Als ich dann Abends um 10 endlich meine Nudeln auf dem Teller habe , ist der erste Tag geschafft.

Neuer Tag – Neues Glück J 08:00 Start. Das war richtig genial! Nebel lag noch über den Rhein, ab und zu die ein oder andere Lücke. Ein Traum! Eine Stunde später – pralle Sonne, diesmal aber Eingecremt und prall gefüllten Flaschen und Taschen. Der Rhein schiebt und schiebt und schiebt…. Bis zu den Wehren wo sich der Rhein aufstaut, hier hat man das Gefühl man steht und die Geschwindigkeit halbiert sich mal eben schnell. Dafür geht’s nach dem Wehr aber um so schneller. Wobei an das Umtragen jedes Mal ein gefühlter Marathon ist.

In Rheinfelden Mittag! Gab Nudeln…lecker! Endspurt…nochmal 20km oben drauf gepackt und Tagesziel, der Yachtclub Weil am Rhein, hinter Basel erreicht. Die Uhr steht jetzt bei km 172!

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What a weekend and what a start!!! We are on track and after two days we are at km172!! But there are as always also lowlights, beside all the highlights.

Saturday, start in Konstanz, last interview, fist film on tape and I´m ready to go. Leaving Konstanz, the current is supporting and I´m close to over pace.

Arriving on the Undersea, I´m close to get mad! Waves everywhere, speedboats left, in front, behind, right and in addition, and also cruise ships! You cannot see the waves coming, and they are crossing everywhere.  This is a 10 hours balance training – at lease it feels like that.

Here I made my first mistake. Forgot about drinking and power food. What a beginner mistake! Thank god I met my support crew after 2 hours and they pushed me to eat and drink and filled the empty bottles, gel and bars. 2nd mistake I made, forgot to use sun blocker. Also recognized by the support crew and done.

Stein am Rhein, the town where motivation get´s started J  With the current the fun starts and arriving in Schaffhausen was a „nice“ and fast trip. I meet the support crew every two hours to fill up the bottles, gel and bars.

Drama at the Rheinfall von Schaffhausen L I start to close to the waterfall! Walking between all the tourist with my board….getting to the water, jump on the board and…start swimming. Not only me, also my dear loved Adidas Terex Pro. I cannot see my sunglasses anymore! Shit. Hard loss! The show…the paddling must go on. I start recognizing my mistakes and it is getting harder. But, it doesn’t matter, it has to go on. At 10pm I sitting at the table and my pasta in front of me. First day is done!

New day – new luck J 08:00am start! It was superb! Fog on the Rhein and in between sunny sky. This was a real dream start! One hour later – sunny sky. This time with sun blocker and the bottles filled.

The current is great…until the …. Here you have the feeling that no speed is left. After the … is getting real fast. To carry the board around these… feels like a marathon.

Rheinfelden, lunch break and pasta. Last stage…20km left to reach the finish for today the yacht harbor/club Weil am Rhein. The clock stopped at 172 km!

are you ready?

are you ready….. gute Frage! Kann man ueberhaupt gut genug vorbereitet sein, fuer 777km? Ich kenne bisher keinen und habe auch noch nichts ueber eine solche Strecke auf einem SUP gelesen.
Aber frei nach dem Motto wer nicht wagt gewinnt, werde ich morgen die “Expedition in Stand Up” starten. Nach 2 Wochen Biarritz und etlichen Stunden auf heimischen Gewaessern, sollte die Grundlagen gelegt sein.
Mit Naish, Polar, adidas, ZWS und Harder10 habe ich Sponsoren und Unterstuetzer gefunden, die an mich und die Idee glauben. An dieser Stelle Dank fuer Euer Vertrauen und die besagte Unterstuetzung.
Einfach wird es nicht, aber eine einmalige Erfahrung! Ich freue mich darauf, auf Hoehen und Tiefen, Freude und Schmerz und einfach ne gexxle Zeit auf dem Wasser.
Mahalo
Frank

are you ready….good question! can you be ready for such a trip at all? until now I have never seen or heard anything or anybody paddling 777km.
only if you try you can win – my father always told me. tomorrow my expedition in stand up will start. after 2 weeks in biarritz and endless hours on the water at home I m ready to rock.
at this point I want to thank naish, polar, adidas, zws and harder10 for their support and sponsoring and their believe in me and the idea to paddle this distance on the Rhein.
looking forward to the highs and lows, the pain and gain and a fuxxing great time on the water.
mahalo
frank

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